Heiligengedächtnis in Liturgie und Brauchtum
21.08.2026 |
Online-Fortbildung zur liturgischen Gestaltung und Feier am 29. September 2026
In vielen Gemeinden gehört die Heiligenverehrung zur festen, lebendigen liturgischen Tradition. Neben bekannten Heiligen wie Petrus und Paulus, Franz und Klara von Assisi oder Edith Stein werden in einigen Gemeinden Heilige und Selige mit einem besonderen lokalen Bezug verehrt – etwa der Heilige Fridolin in Bad Säckingen, der Heilige Fidelis in Sigmaringen oder die Selige Ulrika Nisch in Hegne.
Mit einzelnen Heiligen sind zudem vielfältige Bräuche, Zeichenhandlungen und Segnungen verbunden, die bis heute gepflegt werden (z. B. die Barbarazweige, die Segnung des Johannisweins oder der Blasiussegen). Vor allem das Patrozinium einer Kirche oder Kapelle ist Anlass, die Erinnerung an einen Heiligen oder eine Heilige in besonderer Weise zu feiern.
Im Rahmen der pastoralen Veränderungen in unserer Diözese ist auch zu überlegen, wie das Heiligengedächtnis weiterhin bzw. auf neue Weise vor Ort gefeiert werden kann. Die online-Fortbildung am 29. September, 19.30-21.30 Uhr, möchte in die Feier des Heiligengedächtnisses einführen und Möglichkeiten der liturgischen Gestaltung vorstellen.
Einladung
Eingeladen sind ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende im Bereich der Liturgie:
- Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern
- Mitglieder von Gemeindeteams
- Mitarbeitende in Kompetenzteams Liturgie
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton an.
Sie bekommen am Vormittag des 29. Septembers die Zugangsdaten zugeschickt.
Leitung der Veranstaltung:
Jörg Müller, Referent für Liturgie im Erzb. Seelsorgeamt Freiburg
Dr. Bernhard Höffner, Liturgiewissenschaftler
