Erzbischof Stephan Burger und Generalvikar Christoph Neubrand haben die Pfarrer sowie die Leitenden Referentinnen und Referenten der 36 neuen Pfarreien der Erzdiözese Freiburg zu einer gemeinsamen Konferenz eingeladen. Vom 10. bis 12. März 2026 kamen die Kernteams erstmals in Präsenz im Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg zusammen. Rund 80 Verantwortliche nutzten die Tage zu einem intensiven Austausch mit der Bistumsleitung sowie mit Mitarbeitenden des Ordinariats. Den Auftakt der Konferenz bildete am Dienstag ein Programm für die Vertreterinnen und Vertreter aus dem Norden der Erzdiözese. Am Mittwoch folgte ein gemeinsamer Konferenztag für alle Teilnehmenden. Den Abschluss bildete am Donnerstag ein Austausch für die aus dem Süden der Erzdiözese angereisten Kolleginnen und Kollegen.
Neben Gesprächen mit Erzbischof Burger und Generalvikar Neubrand standen aktuelle Entwicklungen aus verschiedenen Fachbereichen im Mittelpunkt. Barbara Winter-Riesterer (Stabsstelle Kirchenentwicklung und Strategie) vermittelte die Bedeutung der bewährten Leitungsinstrumente Zielvereinbarungsgespräche, Pfarreistrategie und LEVI, an denen im Anschluss intensiv mit den zuständigen Referentinnen und Referenten gearbeitet wurde. Manuel Bender (Stabsstelle IT) informierte über den aktuellen Stand sowie Perspektiven bei IT-Themen. Dana Mebus vermittelte mit Projektbeispielen aus den Stiftungen der Erzdiözese die Fördermöglichkeiten, die den Pfarreien zur Verfügung stehen. Dr. Michael Hertl (Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit) unterstrich die Relevanz der Kommunikation und stellte mit seinem Team Vorschläge zur Struktur und Zusammenarbeit mit der lokalen Kommunikation vor.
Die gemeinsame Konferenz am Mittwoch eröffnete Erzbischof Stephan Burger. Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement im Prozess der Kirchenentwicklung 2030: „In diesen Dank schließe ich alle mit ein, die sich im Projekt Kirchenentwicklung 2030 auf lokaler wie diözesaner Ebene engagiert und eingebracht haben. Nur so wurde es möglich, den 1. Januar 2026 als Start und Neuanfang zu realisieren. Die Arbeit, die mit Herzblut geschieht, überzeugt am ehesten andere und erfüllt einen selbst mit Freude. Wird so zum Antrieb für das weitere Engagement!“ Er schloss an, dass es beim Aufbau der neuen Strukturen darum gehe, an dem bereits Geleisteten anzuknüpfen und betonte: „Unser Dienst gilt auch in den neuen Strukturen den Menschen in unseren Gemeinden, dient der Verkündigung des Evangeliums, dient der Ermöglichung, Kirche als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft zu erfahren. An dieser Aufgabe hat sich auch in der neuen Struktur nichts geändert.“
Im weiteren Verlauf gaben die folgenden Hauptabteilungen Einblicke in ihre Fachbereiche: Norbert Römmermann aus der Hauptabteilung Finanzen, Domkapitular Michael Hauser, Hauptabteilung Pastorales Personal, Barbara Winter-Riesterer, Stabsstelle Kirchenentwicklung und Strategie sowie Wolfgang Stolz aus der Hauptabteilung Personal-, Dienst- und Arbeitsrecht. Es folgte ein intensiver Austausch, bei dem die Pfarrer sowie die Leitenden Referentinnen und Referenten die aktuell drängenden Themen aus den Pfarreien verdeutlichten und diese jeweils mit den Fachverantwortlichen diskutierten.
Die Konferenz der Kernteams war das erste große Präsenztreffen der neuen Teams und sie ist in gewisser Weise die Nachfolgekonferenz der bisherigen Dekanekonferenz. Zugleich knüpft sie in ihrer personellen Zusammensetzung zum großen Teil an die bisherigen Treffen der Lokalen Projektkoordination an. Diese hat den Zukunftsprozess der Erzdiözese in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet und vor Ort vorangebracht.
Mit der Konferenz im März 2026 wurde der Auftakt in Präsenz gebildet für ein neues Austauschformat: Neben regelmäßigen digitalen Treffen wird sie künftig zweimal jährlich stattfinden. Bei dem Format geht es vorrangig darum, die Leitungen der Pfarreien in gemeinsamer Verantwortung zu begleiten und sie bei der Umsetzung der zuvor entwickelten Konzepte zu unterstützen.
(bk)